| | |
|
| |
Ottmar Hörl – Plastik als Organisationsprinzip
Unter dem Überbegriff „Plastik als Organisationsprinzip" (Hörl) entsteht ein bildhauerisches Werk in unterschiedlichen Materialien und Techniken, die insbesondere soziale Ordnungssysteme reflektieren; dazu gehören neben Skulpturen und plastischen Stilleben – für die Hörl seit 1985 überwiegend industrielle Fertigteile benutzt – auch Schablonenzeichnungen und -objekte. Mit seinen raumbezogenen Fotokonzepten (seit 1983) und akustischen Installationen (z.B. „Car Flying" und „Europäische Singvögel" 1992, „Zeichnung" 1997) erweitert Hörl den Begriff der Plastik bereits in ihrem Entstehungsprozeß zeit- und wahrnehmungsbezogen. Im Kontext des plastischen Prinzips der seriellen Montage realisierte Ottmar Hörl seit Anfang der 90er Jahre auch rund 70 Auflagenobjekte, darunter die Edition mit der bisher größten Verbreitung eines zeitgenössischen Kunstobjekts („Unschuld" 1997). (PF) |
|
|
| | | |
|
| |
|
|
|
| |
Künstler im Verlagsprogramm der Artikel-Editionen: |
 Foto: Hans-Rudolf Schulz, 1998
Ottmar Hörl Geboren 1950 in Bad Nauheim, lebt und arbeitet in Wertheim. Studium an den Hochschulen für Bildende Künste in Frankfurt am Main und Düsseldorf (Prof. Klaus Rinke). 1985 Gründung der Gruppe Formalhaut. 1992/93 Gastprofessur an der Technischen Universität Graz; 1994 Förderpreis für Baukunst von der Akademie der Künste, Berlin; 1997 „art multiple-Preis" der Messe Düsseldorf und des Bundesverbandes Deutscher Kunstverleger; 1998 Darmstädter Kunstpreis (Wilhelm-Loth-Preis); 2002 Intermedien Award ZKM Karlsruhe. Zahlreiche Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland, Werke in öffentlichen und privaten Sammlungen und Kunst im öffentlichen Raum sowie Stadtprojekte. Seit 1999 Professor an der Akademie der bildenden Künste Nürnberg, ab 2005 deren Präsident. |
|
| |
|
|