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Claudia Pilsls„Incomplete Open Spaces"
In ihrem Langzeitprojekt „Incomplete Open Space" beschäftigt sich die Künstlerin seit 1993 mit metarealistischen bzw. anachronistischen (Kunst-)Räumen, die sie mit den Mitteln der Photographie fragmentiert, um sie in Form von interaktiv angelegten Installationen und Photographie-Kassetten für die gegenwärtige Betrachtung neu zu erschließen. Ausgewählte Räume: Museum Ludwig Köln, Kunstmuseum Bonn, Vatikan-Museum, Kestner Gesellschaft Hannover u.a.(PF)
Spekulationen über den Ortdes KünstlerischenGedanken zum Werk von Claudia PilslVon Carsten Ahrens Kestner,Gesellschaft Hannover, 1999
Als Lucio Fontana im Jahre 1958 mit einem scharfen Messer einen klaffenden Schlitz in die Oberfläche eines seiner monochromen Bilder schnitt, eröffnete diese Wunde in der Leinwand der Malerei einen neuen Raum. Die Vorstellung vom Bild als einem imaginären Fenster in eine andere Welt zerbrach; das Bild der Malerei wurde zu einer gegenwärtigen Realität im Hier und Jetzt, zum Concetto Spaziale im Raum des Betrachters. |
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Künstler im Verlagsprogramm der Artikel-Editionen: |
Claudia Pilsl geboren 1965 in Wels (Oberösterreich), lebt in Southsea (GB). 1983–93 Studium der Kunstgeschichte, Philosophie und Psychologie an der Universität Wien. 1987–94 Hochschule für Angewandte Kunst Wien, Klasse für Gestaltungslehre (Prof. Beranek/ Prof.Cermak). 1991/92 Studien- und Forschungsaufenthalt in Edinburgh. 1992/93 Gaststudentin in der Meisterklasse Leiko Ikemura, Hochschule der Künste Berlin (Erasmus-Stipendium). 1996 Stipendium der Stadt Bremen; 1997 Rom-Stipendium für künstlerische Photographie des Landes Österreich. Einzelausstellungen in Deutschland, Österreich, Italien und England. Werke in öffentlichen Sammlungen: Land Oberösterreich, Stadt Wels, Museums of Glasgow, City Art Center Edinburgh, Land Bremen, Frauenmuseum Bonn, Vatikanische Museen, Sammlung österreichischer Photographie. |
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