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Irene Andessner
 
Milli Stubel-Orth / Leuchtkasten, 2000
Holzleuchtkasten, grau lackiert,
mit Digiprint, 19 x 19 x 6,5 cm
10 Exemplare, sign./num.
Ausverkauft

Mit der Wiener Hofopern-Balletteuse Ludmilla Hildegard („Milli") Stubel (1852–1890) verband Erzherzog Johann Salvator von Habsburg eine lebenslange Beziehung. Der Kaiserhaus-Aussteiger nannte sich ab 1889 – nach seinem Gmundener Schloss – nur noch „Johann Orth" und ehelichte die bürgerliche Milli. 1890, nach ihrer Schiffsreise um Kap Horn, galten beide als verschollen – 1911 wurden sie für tot erklärt.
Unter dem Pseudonym Johann Traugott hatte Johann 1883 das Ballett „Die Assassinen" geschrieben. In der Wiener Uraufführung agierte Milli Stubel von Kopf bis Fuß illuminiert mit Edisons neuen Glühlampen. Im Millenniumsjahr 2000 hat Irene Andessner dieses (nur schriftlich überlieferte) Szenarium der Milli Stubel an mehreren Schauplätzen in Österreich darstellerisch interpretiert (Altausseer See, Traunsee/Schloss Orth, Reithalle/MuseumsQuartier Wien). Ankauf von drei C-Prints durch die Stadt Wien.

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