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HOMMAGE À MARLENE DIETRICH 2001. Für ein Artist-in-residence- Projekt des Podewil, Zentrum für aktuelle Künste Berlin, befasst sich die österreichische Performance-Künstlerin Irene Andessner mit dem „Mythos Marlene“ – den Marie Magdalene Dietrich (1901–1992) bereits im Alter von elf Jahren durch Zusammenziehen ihrer Vornamen Marie und Magdalene namentlich begründet hat. Schrittweise verwandelt sie sich in eine Frau, die behauptet, „die Dietrich“ zu sein. In der Marlene Dietrich Collection Berlin geht sie auf Tuchfühlung mit dem „Marokko“-Frack, bei Marlenes Wiener Herrenschneider Knize lässt sie sich diesen Frack nachschneidern, tritt damit auf einer Kölner Travestiebühne auf. In Berlin heiratet Andessner einen Mann namens Dietrich, den sie in einem Casting ausgewählt hat, um „Dietrich“-Autogramme geben zu können; dabei setzt sie die Initialen ihrer Vornamen Irene und Maria voran, so dass sich die Signatur „I.M. Dietrich“ wie „I am Dietrich“ liest. Zuletzt entsteht das Fotoporträt dieser Edition, in dem Andessner der Dietrich-Ikone, wie sie Joseph Sternberg 1930 mit Maske und Licht geprägt hat, zum Verwechseln ähnlich ist (Foto: Alex Majewski).
REMEMBER ROMY SCHNEIDER
Mai 1973. Romy Schneider (1938 – 1982) hat sich gerade von Harry Meyen getrennt und ist mit ihrem Sohn David in eine Beletage in der Pariser Rue Bonaparte gezogen. Im Salon hängt ein Theaterplakat – Bruno Ganz in der Rolle des Prinzen von Homburg.
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. Andessner, Irene / Kneidl, Helga
Portraitfoto-Feuerzeuge "Marlene" + "Romy"
(2001/2005 + 1973/2005)
Flache, verchromte Gasfeuerzeuge im Scheckkartenformat 87 x 54 x 7 mm, in Geschenkbox 154 x 116 x 20 mm; auf dem Cover von den Bildautoren handsigniert, die Feuerzeuge per Gravur nummeriert, jeweils 001/500–500/500 Restexemplare
| 88 Euro |  |
| 88 Euro |  |
Motive: Marlene Dietrich alias Irene Andessner, die das Marokko-Dietrich-Porträt von Joseph Sternberg aus 1930 im Rahmen eines Artist-in-residence-Projekts des Podewil in Berlin nachinszeniert hat (2001). Das Porträt von Romy Schneider fotografierte die Hamburger Fotografin Helga Kneidl 1973 in der Pariser Wohnung der österreichischen Schauspielerin.
Die Fotoporträts wurden von einem Duoton-Baryt- Handabzug (Motiv Romy) bzw. von einem 8 x 10 Inch-Polaroid (Marlene) im Vierfarben-Foliendruck reproduziert.
Ausstattung: Das Feuerzeug befindet sich in einer Silber-Chromoluxkarton-Geschenkbox, deren Deckel jeweils das – von den Bildautoren handsignierte - Porträtmotiv in Postkartengröße zeigt. Die Geschichte bzw. Konzeption der Porträts wird im Innendeckel in französischer, deutscher und englischer Sprache vermittelt (siehe Textanhang).

WEITERE EDITIONEN | |
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